Spielplan & Ergebnisse

Alle Termine stammen ausschließlich aus dem offiziellen BEV-Spielplan der BEV Senioren-Bezirksliga, Gruppe B. Der Verein spielt diese Saison ausschließlich auswärts — der Spielort steht deshalb immer mit Hallenname und vollständiger Adresse dabei.

Kommende Spiele

Datum Uhrzeit Gegner Spielort Ergebnis
30.10.2026 19:30:00 Uhr EV Berchtesgaden Eishalle an der Schiessstätte
An der Schiessstätte 7, 83471 Berchtegaden-Anzenbach
noch offen
08.11.2026 18:00:00 Uhr SE Freising Weihenstephan Arena
Luitpoldstraße 3, 85356 Freising
noch offen
15.11.2026 17:00:00 Uhr DEC Inzell Frillensee Max Aicher Arena
Reichenhallerstraße 79, 83334 Inzell-See
noch offen
29.11.2026 19:30:00 Uhr ESV Dachau Woodpeckers Städtische Kunsteisbahn Dachau
Gröbenriederstraße 21, 85221 Dachau
noch offen
06.12.2026 17:15:00 Uhr EHC Waldkraiburg 1b Raiffeisen Arena
Stadionstraße 8, 84478 Waldkraiburg
noch offen
11.12.2026 19:00:00 Uhr EHC Waldkraiburg 1b Raiffeisen Arena
Stadionstraße 8, 84478 Waldkraiburg
noch offen
13.12.2026 18:00:00 Uhr ESV Gebensbach Eisstadion Miesbach
Tölzerstraße 3, 83714 Miesbach
noch offen
18.12.2026 20:15:00 Uhr SE Freising Weihenstephan Arena
Luitpoldstraße 3, 85356 Freising
noch offen
08.01.2027 20:00:00 Uhr ESC Dorfen 1B Dr.Rudolf Stadion
Am Volksfestplatz 2, 84428 Dorfen
noch offen
15.01.2027 20:00:00 Uhr DEC Inzell Frillensee Eisstadion Miesbach
Tölzerstraße 3, 83714 Miesbach
noch offen
17.01.2027 19:30:00 Uhr ESV Dachau Woodpeckers Städtische Kunsteisbahn Dachau
Gröbenriederstraße 21, 85221 Dachau
noch offen
23.01.2027 17:15:00 Uhr EV Aich Eisstadion Clariant Arena
Am Stadion 9, 85368 Moosburg an der Isar
noch offen

Ergebnisse

Datum Uhrzeit Gegner Spielort Ergebnis
25.10.2026 17:15:00 Uhr EV Aich Eisstadion Clariant Arena
Am Stadion 9, 85368 Moosburg an der Isar
5:6
Nach Penalty Schießen
23.10.2026 19:30:00 Uhr EV Berchtesgaden Eishalle an der Schiessstätte
An der Schiessstätte 7, 83471 Berchtegaden-Anzenbach
4:1
17.10.2026 16:30:00 Uhr ESC Dorfen 1B Dr.Rudolf Stadion
Am Volksfestplatz 2, 84428 Dorfen
3:8
Lehrgeld in Dorfen, Feuer im Schlussdrittel

Keine 24 Stunden nach unserem Debüt stehen wir schon wieder in der Eishalle Dorfen auf dem Eis. Der ESC Dorfen 1b hat sich gut vorbereitet, verstärkt sich mit mehreren Spielern aus der ersten Mannschaft und gewinnt am Ende deutlich mit 8:3. Trotzdem nehmen wir etwas mit, das wichtiger ist als das Ergebnis: das spielerisch beste Drittel unserer noch jungen Vereinsgeschichte.

Samstag, 17. Oktober 2026, 16:31 Uhr. Gleiche Halle, gleiches grelles Licht, aber ein ganz anderer Gegner. Auf der Tribüne sind es diesmal weniger Warriors-Fans als am Vorabend, doch das hört man nicht. Wer gekommen ist, singt, klatscht und feuert an, als gäbe es kein Gestern. Die Stimmung ist wieder top, und das von der ersten Minute an.

Wieder ein früher Führungstreffer
Und wieder dauert es nicht lange. Nach 2:12 Minuten trifft Gabriel Dobis zum 1:0 für uns. Zweites Spiel, zweite frühe Führung. Ganz langsam könnte man sich daran gewöhnen.

Doch schnell wird klar, dass dieser Abend ein anderer wird als gegen Gebensbach. Dorfen hat offenbar genau hingeschaut, was am Freitag passiert ist. Auf dem Spielberichtsbogen steht zwar „1b“, auf dem Eis stehen aber mehrere Spieler aus der ersten Mannschaft. Und die zeigen von Beginn an, was sie vorhaben: Die Gastgeber gehen hart in die Zweikämpfe, spielen mit Routine und sind fest entschlossen, den Münchner Jungspunden zu zeigen, wo es in dieser Liga langgeht.

Fünf Minuten, die das Spiel kippen
In der 11. Minute dann die Szene, über die wir nach dem Spiel noch lange diskutieren. Lukas Weigelt bekommt fünf Minuten wegen Beinstellens. Fünf Minuten. Wer die Szene gesehen hat, kann darüber nur den Kopf schütteln. Höchst zweifelhaft ist noch freundlich formuliert.

Zu diesem Zeitpunkt steht es nach dem Ausgleich von Lukas Schwimmer 1:1, und Dorfen nutzt die lange Überzahl eiskalt aus. Florian Brenninger trifft in der 13. Minute zum 2:1, und 23 Sekunden vor der ersten Pause legt Eduard Seisenberger das 3:1 nach. Die Partie hat sich innerhalb weniger Minuten gedreht.

Ein Mitteldrittel zum Vergessen
Das zweite Drittel gehört den Gastgebern. Felix Wiedenhofer trifft gleich zweimal (22:02 und 27:04), Dorfen erhöht auf 5:1. Nach 28:45 Minuten macht Constantin Wessiak Platz für Johanna Porombovics, die damit schon ihren zweiten Einsatz an diesem Wochenende bekommt. Viel Zeit zum Ankommen hat sie nicht: Bei einer Strafenflut auf beiden Seiten verlieren wir kurz den Faden, und innerhalb von zehn Sekunden schlägt es durch Moritz Reinhold (32:20) und erneut Brenninger (32:30) doppelt ein. 7:1.

Aufgeben? Kommt nicht in Frage. Im Powerplay kombinieren sich Luis Gerlach und Jan Soucek nach vorne, Moritz Eichmeier vollendet zum 7:2 (35:06). Ein kleiner Lichtblick, und wie sich zeigen sollte, ein Vorbote.

Herzblut und Feuer
Was im letzten Drittel passiert, ist der eigentliche Grund, warum wir diesen Bericht mit erhobenem Kopf schreiben. Die Warriors kommen aus der Kabine, als stünde es 0:0. Mit Herzblut, mit Feuer, mit Tempo. Die Pässe kommen an, die Laufwege stimmen, die Angriffe haben Struktur. Rein spielerisch ist es das beste Drittel, das wir in dieser Saison gespielt haben.

In der 43. Minute belohnen wir uns: Wieder ist Jan Soucek der Vorbereiter, David Groh trifft zum 7:3. Dorfen kommt nur noch einmal zum Erfolg, als Brenninger in der 47. Minute einen Penaltyschuss zu seinem dritten Treffer verwandelt. Ansonsten gehört das Drittel uns, und es endet 1:1. Das wissen auch die Fans zu schätzen: Mit jeder gelungenen Kombination werden die Gesänge lauter, und als die Schlusssirene ertönt, gibt es Applaus, der sich nicht nach einer 3:8-Niederlage anhört.

Eine Basis, auf der man aufbauen kann
Natürlich tut das Ergebnis weh. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass dieser Abend anders verläuft. Aber zwei Spiele in zwei Tagen, gegen zwei sehr unterschiedliche Gegner, für eine Mannschaft, die es vor drei Monaten noch nicht gab: Das ist eine Lernkurve im Zeitraffer. Und das letzte Drittel hat gezeigt, wohin die Reise gehen kann.

Das sieht auch Warriors-Gründer Jan Soucek so: „Wenn wir jetzt mehr trainieren und Spielzüge einüben können, dann sind wir in dieser Liga mehr als ernst zu nehmen. Die Disziplin und die Laufwege waren viel besser als gegen Gebensbach.“

Das zweite Kapitel ist geschrieben. Es war kein leichtes. Aber die nächsten werden besser.


ESC Dorfen 1b – Eisbach Warriors München 8:3 (3:1, 4:1, 1:1)

Unsere Tore: 0:1 Dobis 02:12 · 7:2 Eichmeier (Gerlach, Soucek) 35:06, PP · 7:3 Groh (Soucek) 42:42
Tore Dorfen: Schwimmer (09:30), Brenninger (12:58, 32:30, 46:18 PS), Seisenberger (19:37), Wiedenhofer (22:02, 27:04), Reinhold (32:20)
Tor Warriors: Constantin Wessiak (bis 28:45), Johanna Porombovics (ab 28:45)
Strafminuten: Dorfen 10 – Warriors 15
Zuschauer: 63
16.10.2026 20:00:00 Uhr ESV Gebensbach Dr.Rudolf Stadion
Am Volksfestplatz 2, 84428 Dorfen
2:3
Erstes Spiel, erste Minute, erstes Tor

55 Sekunden. Länger dauert es nicht, bis das erste Tor der Vereinsgeschichte fällt und die Eisbach Warriors in der Bezirksliga angekommen sind. Am Ende unterliegen wir dem ESV Gebensbach in unserem ersten Pflichtspiel knapp mit 2:3. Gefeiert wird trotzdem, und zwar so, als hätten wir gewonnen.

Freitagabend, 16. Oktober 2026, Eishalle Dorfen. Die Luft ist kalt, das Licht grell, und auf der Tribüne sitzt die ganze Warriors-Familie: Rund 80 Fans sind mit nach Dorfen gekommen, Eltern, Freunde, Mitglieder. Jemand hat eine Trommel dabei. Noch bevor der Puck zum ersten Mal fällt, hallen die ersten Gesänge durch die Halle. Unten auf dem Eis steht eine Mannschaft, die es vor wenigen Monaten noch gar nicht gab, im ersten Pflichtspiel ihrer Geschichte.

Der Moment, auf den alle gewartet haben
Um 20:01 Uhr ertönt der Pfiff zum Bully, und lange warten müssen die Fans nicht. Moritz Eichmeier und Maximilian Stock kombinieren sich nach vorne, der Puck landet bei Luis Gerlach, und Luis trifft. 1:0. Nach 55 Sekunden. Für einen Moment ist es fast still auf der Tribüne. Die Köpfe gehen hin und her, Blicke treffen sich. War der drin? Wirklich? Erst als Luis die Arme in die Höhe reißt, löst sich alles auf einmal. Der Jubel bricht los, die Trommel donnert, die Halle bebt. Gänsehaut, bei den Spielern auf dem Eis genauso wie bei den Eltern auf den Rängen. Das erste Tor der Eisbach Warriors. Ein Moment, den keiner von uns vergessen wird. Und Luis? Der ist ab heute Legende.

Ein erstes Drittel wie ein Fiebertraum
Das frühe Tor gibt uns Flügel. Wir sind schneller, laufen mehr, kombinieren sicherer, und erspielen uns Chance um Chance. Nach jeder einzelnen wird die Trommel lauter, setzen die Chöre neu ein. Auch eine hitzige Szene Mitte des Drittels, nach der ein Gebensbacher vorzeitig unter die Dusche muss, bringt uns nicht aus dem Konzept. Nur der zweite Treffer will einfach nicht fallen. Selbst ein Fan der Gastgeber dreht sich irgendwann zu uns um und sagt anerkennend: „Ihr seid läuferisch und spielerisch überlegen. Es könnte 3:0 stehen.“ Es steht aber nur 1:0, als die Sirene zur ersten Pause ertönt.

Gebensbach kommt zurück
Im zweiten Drittel zeigt sich, dass Gebensbach die Pause genutzt hat. Die Gastgeber sortieren sich, stehen in der Abwehr deutlich kompakter und werden vorne gefährlicher. Unsere Angriffe verlieren an Wucht, und auch auf der Tribüne wird es ein wenig ruhiger. In der 24. Minute nutzt Gebensbach eine Überzahl zum 1:1.

Aber wir haben eine Antwort, ebenfalls im Powerplay: Luka Jovovic legt auf, Jakob Resch zieht ab, 2:1 nach 29:53 Minuten. Die Trommel ist wieder da, die Gesänge auch. Doch die Freude währt nur gut drei Minuten, dann gleicht Gebensbach erneut aus. 2:2 nach 40 Minuten. Alles ist wieder offen.

Dass es in dieser Phase nicht schlimmer wird, verdanken wir vor allem Johanna Porombovics, die die vollen 60 Minuten zwischen den Pfosten steht. Unsere Torhüterin agiert von der ersten bis zur letzten Sekunde souverän, liest die Schüsse früh und strahlt eine Ruhe aus, die sich auf die ganze Mannschaft überträgt. Bei keinem der drei Gegentore ist ihr ein Vorwurf zu machen.

Entscheidung im Schlussdrittel
Im letzten Drittel drücken wir. Eine Torchance jagt die nächste, Gebensbach zieht sich zurück und verteidigt, was das Zeug hält. Die Spannung in der Halle ist greifbar. Und dann greift eine der ältesten Regeln des Sports: Wer seine Tore nicht macht, bekommt sie. In der 54. Minute landet ein verunglückter Befreiungsschlag bei den Gastgebern, und Gebensbach trifft zum 3:2.

Ein Schock, aber nur kurz. Wir schütteln uns, spielen weiter, kombinieren flüssig, als gäbe es die fehlenden Trainingszeiten gar nicht. Wir rennen an, wieder und wieder. Doch das verdammte Ding will einfach nicht ins Netz. Kurz vor Schluss nimmt Trainer Bastian Gerlach noch einmal die Auszeit, schwört die Mannschaft ein letztes Mal ein. Es reicht nicht mehr. Die Schlusssirene.

Gefeiert wie die Sieger
Was dann passiert, ist eigentlich der schönste Moment des Abends. Die Mannschaft fährt geschlossen zur Tribüne, und die Fans empfangen sie, als hätten wir gerade die Meisterschaft gewonnen. Applaus, Gesänge, die Trommel ein letztes Mal. Die Spieler klopfen mit den Schlägern aufs Eis und bedanken sich bei allen, die den Weg nach Dorfen auf sich genommen haben. Danke euch! Ihr habt diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Natürlich ärgern uns die vergebenen Chancen aus dem ersten und dem dritten Drittel. Natürlich wäre an diesem Abend mehr drin gewesen. Aber wir fahren mit einer Gewissheit nach Hause: Wir können in dieser Liga mehr als nur mithalten.

Drei Monate, die sich wie eine Ewigkeit anfühlen
Wer verstehen will, warum eine knappe Niederlage so gefeiert wird, muss wissen, wie jung dieser Verein ist. Am 22. Juli haben wir die Eisbach Warriors gegründet, seit dem 17. August sind wir im Vereinsregister eingetragen. Gerade einmal drei Monate liegen zwischen der Idee und diesem Freitagabend in Dorfen. Drei Monate, in denen wir Eiszeiten gesucht, Spielerpässe beantragt, Trikots organisiert und unzählige Stunden neben Hörsaal, Werkstatt und Büro investiert haben.

Und genau dafür sind wir angetreten: Eishockey auf gutem Niveau, neben Studium und Ausbildung. Für alle, die diesen Sport lieben und ihn nicht aufgeben wollen, nur weil das Leben gerade andere Prioritäten setzt. In Dorfen stand zum ersten Mal eine Mannschaft auf dem Eis, die genau das lebt. Mit Tempo, mit Herz und mit einer Tribüne im Rücken, die zeigt, dass hier etwas entsteht.

Das erste Kapitel ist geschrieben. Es werden noch viele folgen.


ESV Gebensbach – Eisbach Warriors München 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)

Unsere Tore: 0:1 Gerlach (Eichmeier, Stock) 00:55 · 1:2 Resch (Jovovic) 29:53, PP
Tore Gebensbach: Olejnik (23:17, PP), Angermeier (33:08), Samanski (53:24)
Tor Warriors: Johanna Porombovics (60:00 Min.)
Strafminuten: Gebensbach 31 – Warriors 11
Zuschauer: 134